Seit einiger Zeit werden Versuche unternommen, die Folgen von Haarausfall mittels Haartransplantationen chirurgisch zu behandeln. Unter örtlicher Betäubung werden an den Stellen mit fehlendem Haarwuchs kleine Öffnungen in die Kopfhaut eingelassen. Danach implantiert man an diese Stellen kleine Kopfhautteile von der Rückseite des Kopfes (widerstandsfähig gegen Haarausfall), die ein oder zwei Haarwurzeln enthalten. Die entstandenen Wunden werden dann genäht und die Narben bleiben unter den eingepflanzten Haaren verborgen. Solche Behandlungen ergeben jedoch nur selten eine befriedigende ästhetische Wirkung. Außer der Infektionsgefahr, die bei jedem chirurgischen Eingriff besteht, und den auftretenden Schmerzen nach der Behandlung, können mit unsachgemäßer Ausführung der Behandlung verbundene Beeinträchtigungen auftreten. Oft passiert es, dass die Bohrungen falsch ausgeführt werden und von der Ausrichtung der eingelassenen Öffnungen hängt schließlich die zukünftige Haarwuchsrichtung ab. Überdies kann das Bohren der Öffnungen benachbarte, bestehende Haarwurzeln beschädigen. Die regelmäßige Anordnung der eingelassenen Haarbüschel nebeneinander trägt ebenfalls zu einer unnatürlichen ästhetischen Wirkung bei, ähnlich wie eine zu große Menge an Haarwurzeln in einigen Implantaten dem Haar einen "Bürstenlook" verschafft.
Eine zu dichte Implantierung kann Durchblutungsstörungen verursachen, was eine Verbindung der Haarimplantate mit der Haut zu verhindert, das Vernarben der Wunden erschwert und die Entstehung großer, sichtbarer Narben fördert. Unabhängig davon machen die Narben an der Rückseite des Kopfes eine kürzere Frisur des Haars unmöglich. Um kleinste sichtbare Effekte zu erzielen, müssen Hunderte oder gar Tausende von Haarwurzeln transplantiert werden. Der Patient verfügt jedoch nicht immer über entsprechend dichtes Haar für die Entnahme von Implantaten. Solche Mega-Behandlungen, bei denen bis zu 3000 Kleinsttransplantate verpflanzt werden, werden vom Organismus vollständig abgestoßen und auf der Kopfhaut bilden sich helle, kahle Stellen und Narben. Man sollte sich auch darüber im klaren sein, dass der Ausfall des benachbarten Haars nach der Behandlung fortschreitet. Auf diese Weise kann es zu einem völlig unbeabsichtigten Endergebnis kommen.
Darum besteht nach erfolgten Verpflanzungen später oft die Notwendigkeit, das Haar wieder zu verdichten. Dies kann durch die microDERM-Implantation erfolgen, die in der Klinik Handsome Men vorgenommen wird.
Hinweis !!! Die Klinik Handsome Men nimmt keine Haartransplantationen vor, sondern verdichtet das Haar nach solchen Behandlungen.
| Vor Behandlung | Nach Behandlung | Vor Behandlung | Nach Behandlung |
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